Welcome Rain                                                                                     Man With Woman

Schon seit seiner Kindheit war Joseph Loughborough von Kunst begeistert. Damals fertigte er düstere Zeichnungen an, welche wahrscheinlich durch Zombies, Kampfszenen, Monster und Kriegsgeschichten inspiriert waren, von welchen er damals fasziniert war. Aus dieser Zeit herausgewachsen, erachtet er nun figurative Arbeit und menschliche Formen als seine primäre Inspirationsquelle.

Die Zeit an der Pourthmouth University, wo er Illustration studierte hat ihm dabei geholfen, einen kreativen Output aufrechtzuerhalten und sich anzugewöhnen, kontinuierlich zu arbeiten.


Joseph Loughborough has been into art since he was a child. He made gloomy drawings, whose inspiration probably went back to zombies, battle scenes, monsters and war stories, all of which fascinated him at that time. Now that he has grown out of these, he considers figurative work and human forms as his primary source of inspiration.

His experience in the Portsmouth University where he studied illustration greatly helped him in learning how to keep up a habit of continuously producing work and maintaining his creative output.

Amongst                                                                      Kotti 

Die Erschaffung einer Kunst, die hauptsächlich als dark bezeichnet werden kann, ist für Loughborough eine Art „persönlicher Exorzismus“ und ein Mittel, um eine genuin fröhliche Person auszubalancieren. Er verspürt nicht das Bedürfnis, viele Farben in seinen Bildern zu benutzen, stattdessen bedient er sich der Reduktion auf schwarz und weiss. Dieses lässt er entstehen durch die Anwendung von Kohle, eines seiner frühesten Medien/Materialien, und einem Radierer, um die helleren Töne hervorzuheben. Die Verwendung von wenigen anderen Farben dient einer Balance der visuellen Sprache.
Die goldenen Elemente können den Betrachter an die ikonische Malerei erinnern. Darüber hinaus formt Gold, als ein opulentes und wertvolles Material einen Gegensatz zu der Kohle, die eher als relativ günstig angesehen werden kann. Der Künstler erschafft durch diese Methode des Gleichgewichts eine kontrastreiche Gegenüberstellung.
 
Loughboroughs Arbeiten entstehen aus einem experimentellen Prozess heraus, in dessen Verlauf er manchmal die Szenerie, die er erschaffen hat, wieder auslöscht und zerstört, um dann in diesen ausradierten, zurückgebliebenen Spuren nach interessanteren Formen zu suchen. Manche seiner Werke erscheinen illustrativ, während andere mit eher abstrakten Elementen verbunden sind. Er ist in der Lage beides zu kontrollieren und bietet dem Betrachter einen Mix aus Chaos und der Visualisierung der ursprünglichen Formen. Das wird deutlich in der Darstellung der Augen, die manchmal komplett fehlen, manchmal einen sehr klaren Fokus haben, oder so scheinen, als ob sie nichts erfassen. „Aber sie sind da, auch wenn man sie nicht sehen kann, sie schauen einen an, vielleicht aus dem Schatten heraus.“


Loughborough considers his creation of a style of art that could mainly be described as dark as a kind of “personal exorcism” and a means of bouncing back as a genuinely happy person. He does not feel the need to add much colour to his paintings, preferring instead to reduce everything to black and white. He achieves this by using only charcoal, one of his earliest materials, and an eraser to create the lighter tones. The other colours serve as a balance of visual language.
The gold might remind the observer of paintings of icons. Furthermore, as gold is such an opulent and rich material, it provides a contrast to the charcoal, which is quite cheap in comparison to other materials. This method of balance brings about a contrasting juxtaposition.

The works arise out of an experimental process, in which he sometimes destroys a particular kind of setting he has created in order to search for more interesting forms within the marks he has erased. Some of his works appear more illustrative, while others are linked to more abstract elements. Nevertheless he is able to control the two, thereby providing the observer with a mixture of chaos and a visualization of the original forms. This becomes obvious in his depiction of eyes, which are at times completely absent, sometimes have a very clear focus, or do not appear to be capturing. “But they are there, even if one cannot see them, they are maybe watching in a shade.”

Woman with white hair

The Desert

The Passengers

Lesen im Allgemeinen und Philosophie im Besonderen sind eine große Inspiration für den Künstler, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und um zu kreieren. „Letztendlich geht es darum, irgendetwas zu machen, was einen inspiriert, sei es mit Freunden trinken, Filme anschauen oder Galerien zu besuchen.
Loughborough mag die Vorstellung, dass die Menschen ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen in seine Kunst projizieren können und diese entsprechend interpretieren, anstatt eine direkte Bedeutung seiner Werke vorzuschlagen.


Reading in general and in particular philosophy provide the artist with great support so as to give an outlet to his creativity and produce art. “But in the end it is about doing anything that inspires, be that meeting friends, watching movies or visiting galleries.”
Loughborough likes the idea that people can read their own thoughts and experiences into his art and interpret his works in accordance with that, instead of providing a direct meaning.
Text: Riakovska & KA